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Thema: 120.000 tote Kinder im Jahr 2006

  1. #1
    vip:oxy Avatar von Overkill
    aus over:kill wird killy der scape:goat
    6.716 Beiträge seit 12/2001
    Danke
    1

    120.000 tote Kinder im Jahr 2006

    Im Jahr 2006 wurden dem Statistischen Bundesamt fast 120.000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit etwa 3,5% (– 4.300) weniger als 2005.

    Knapp drei Viertel (71%) der Frauen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahren alt, 16% zwischen 35 und 39 Jahren. Gut 7% der Frauen waren 40 Jahre und älter. Bei den unter 18-Jährigen ging die Zahl im Vergleich zum Jahr 2005 um 657 auf rund 6.600 (Anteil von 5,5%) zurück. Fast 41% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.

    Über 97% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in weniger als 3% der Fälle die Begründung für den Abbruch.
    Quelle

  2. Nach oben    #2

    30 Jahre alt
    1.371 Beiträge seit 06/2006
    jo kenne das schon, ich finde das is ne schweinerei... mord, ist das. nichts anderes.
    damit ziehen auch nicht die argumente derer, die meinen, dass abtreibungen von minderjährigen am meisten durchgeführt werden.

    tja, beweihräucherung... 3,5 % weniger. ganz toll... super...

    :kotz: ich könnt kotzen...

    siehe thread: abtreibung bei s:l

  3. Nach oben    #3

    30 Jahre alt
    1.371 Beiträge seit 06/2006
    JUHU... 3,5 % WENIGER KINDERMORD...

  4. Nach oben    #4

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    Obs Mord ist, hängt an der Frage, wo Leben beginnt. Als Katholiken ham wirs da einfach, die Moslems wissens auch genau, aber ansonsten...

  5. Nach oben    #5
    vip:oxy Avatar von Overkill
    aus over:kill wird killy der scape:goat
    6.716 Beiträge seit 12/2001
    Danke
    1
    Es schreit nicht, also darf ich's töten

  6. Nach oben    #6

    30 Jahre alt
    1.371 Beiträge seit 06/2006
    ich bin kein katholik, dennoch habe ich hier meine moralvorstellungen von elterlicher verantwortung gegenüber des lebens des kindes...

    für mich ist das staatlich sanktionierter mord an lebenswerten leben. es ist unverzeihlich einem menschen, der höchstwahrscheinlich normalentwickelt zur welt kommt, das leben zu nehmen, weil man evtl selbst einem unbeschwerten leben nicht entsagen will...

  7. Nach oben    #7
    vip:oxy Avatar von Overkill
    aus over:kill wird killy der scape:goat
    6.716 Beiträge seit 12/2001
    Danke
    1
    Noch etwas Interessantes dazu.

  8. Nach oben    #8

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    hm, fragt sich warum man nich einfach nur noch kriminologische und medizinische indikation gelten lässt?

    wären immer noch nich alle, aber doch sehr viele, die da weg fallen.

    diese beiden deswegen gelten lassen, weil, solange diese beiden nicht drunter fallen, glaub ich noch am leichtesten ein gesetz durchkäme.

  9. Nach oben    #9
    vip:oxy
    35 Jahre alt
    aus giebig kotzen
    3.208 Beiträge seit 04/2003
    ihr geht irgendwie zu einseitig mit der geschichte um.

  10. Nach oben    #10

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    Wenn man die zwei Dinge: soziale Situation der Eltern und Leben eines Kindes gegeneinander abwägt, muss man doch zu dem Schluss kommen, dass ein menschliches Leben sehr viel mehr Wert ist und Abtreibung verboten werden muss (kriminologische und medizinische Fälle ausgenommen).

    Abtreibungsbefürworter können sich meiner Meinung nach nur darauf berufen, dass die Abtreibung erfolgt, bevo menschliches Leben existiert.

  11. Nach oben    #11

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    ich find das kommt sehr darauf an von wo man argumentiert: jemand, der von wiedergeburt ausgeht, könnte beispielsweise auch befürworten - das kind versuchts dann halt einfach wannanders nochmal.

    oder man geht davon aus, dass menschliches leben primär deswegen geschützt ist, weil es leidensfähig ist - nach der argumentation wäre abtreibung bis zu einem bestimmten zeitpunkt auch ok.
    gleiches spiel wenn man die fähigkeit zu einem eigenen willen zu grunde legt - nur in soweit sinnvoller, als das anders als bei der leidensfähigkeitsargumentation (cool, 10 silben) nicht dazu führt, dass mord legitim ist, sobald man es schmerzlos macht.

    gruß

    viviane

  12. Nach oben    #12

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    Und auch in Reinkarnationsreligionen ist Mord verboten.

  13. Nach oben    #13

    aus der Kriegsschule des Lebens - was mich nicht umbringt, macht mich härter.
    205 Beiträge seit 01/2005
    Das Problem ist auch, dass Abtreibung so vermeintlich einfach und ohne Konsequenzen ist

    - als würde man eine Fliege zerquetschen.

    Ich bin gegen Abtreibung. Die momentane Praxis wertet menschlisches leben doch sehr ab...

  14. Nach oben    #14
    vip:oxy Avatar von Overkill
    aus over:kill wird killy der scape:goat
    6.716 Beiträge seit 12/2001
    Danke
    1
    Zitat Zitat von Viviane
    ich find das kommt sehr darauf an von wo man argumentiert: jemand, der von wiedergeburt ausgeht, könnte beispielsweise auch befürworten - das kind versuchts dann halt einfach wannanders nochmal.
    Au, das erinnert mich spontan daran, dass mir mal zu Schulzeiten jemand mit solch einer Reinkarnationsüberzeugung den Holocaust gerechtfertigt hat.

  15. Nach oben    #15

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    Zitat Zitat von Marsmensch
    Und auch in Reinkarnationsreligionen ist Mord verboten.
    das mag so sein (ich bezweifle dass einer von uns sämtliche kennt), das trifft auf fast alle religionen zu - nur die definition von mord variiert doch sehr.

  16. Nach oben    #16

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    Zitat Zitat von Nietzsche

    Ich bin gegen Abtreibung. Die momentane Praxis wertet menschlisches leben doch sehr ab...
    das ist ein normativer standpunkt.

    die frage ist noch nicht mal, ab wo man menschliches leben beginnen lässt, sondern ob man es für allgemein schützenswert hält.
    das tut eben nicht jeder.

  17. Nach oben    #17

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    killy: ist der nachteil dabei: auf die art kann man tatsächlich so ziemlich alles rechtfertigen.

  18. Nach oben    #18

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    Zitat Zitat von Viviane
    die frage ist noch nicht mal, ab wo man menschliches leben beginnen lässt, sondern ob man es für allgemein schützenswert hält.
    das tut eben nicht jeder.
    Das hab ich vorausgesetzt. Aber zumindest in unserer Verfassung steht es doch, oder? Warum sollte sonst Mord verboten sein?

  19. Nach oben    #19

    aus der Kriegsschule des Lebens - was mich nicht umbringt, macht mich härter.
    205 Beiträge seit 01/2005
    Das Problem wird sich sowieso selbst lösen.

    Die Individualisten von heute, die diese pro Abtreibung-Einstellung besitzen haben eher weniger Kinder während religiöse, eher konservativ orientierte Menschen eher viele Kinder haben.

    Die Zukunft gehört den Fundamentalisten, es ist nur eine Frage der Zeit.

    Es lebe die Evolution!

  20. Nach oben    #20

    30 Jahre alt
    aus land
    460 Beiträge seit 05/2006
    hm interessante überlegung, hab ich noch nie drüber nachgedacht

  21. Nach oben    #21

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    Ist nur die Frage ob moralische und politische Einstellungen genetisch bedingt sind.^^

  22. Nach oben    #22

    aus der Kriegsschule des Lebens - was mich nicht umbringt, macht mich härter.
    205 Beiträge seit 01/2005
    Wenn es die Gesellschaft nicht schafft sie zu integrieren, hat die Famillie sicherlich einen weitaus größeren Einfluss.

    Hinzu kommt, dass sogar viele "aufgeklärte" Menschen sich nach einem festen Gefüge sehnen und sich in unserer relativistischen Gesellschaft verloren fühlen.

  23. Nach oben    #23

    37 Jahre alt
    aus Berlin
    695 Beiträge seit 02/2004
    endlich wird was gegen die überbevölkerung getan.....

  24. Nach oben    #24

    34 Jahre alt
    aus dem weiß-blauen Freistaat
    722 Beiträge seit 03/2005
    Zitat Zitat von Marsmensch
    Wenn man die zwei Dinge: soziale Situation der Eltern
    In solchen Fällen frage ich mich immer, warum die das Kind nicht zur Adoption frei geben. Hat man da womöglich Angst, dass das Kind einem plötzlich doch ans Herz wächst und daher besser lieber sofort weg damit?

  25. Nach oben    #25

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    unkomplizierter?

  26. Nach oben    #26

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    marsmensch: zirkelschluss:

    mord ist verboten weil menschliches leben schützenswert ist.
    menschliches leben ist schützenswert, weil mord verboten ist.

    so kommt das an.

    mord ist verboten sagt noch nichts darüber aus, was alles als mord definiert wird.

    beispiel: die tötung eines menschen gegen dessen willen ohne gefahr für das eigene leben oder das leben dritter.

    damit wäre notwehr, nothilfe und sterbehilfe schonmal definitiv kein mord mehr.

    bloß: was mach ich wenn mein "opfer" (embryo) überhaupt keinen willen hat?
    dann kann ich es doch auch nicht "gegen" dessen willen töten?

  27. Nach oben    #27

    32 Jahre alt
    aus serhalb des Definitionsbereichs
    2.421 Beiträge seit 01/2005
    Stellt sich die Frage, ob Embryos weniger Willen zum Leben haben als geborene Menschen. Grundsätzlich darf man wohl erwarten, dass jedes Lebewesen leben will.

  28. Nach oben    #28
    vip:oxy
    32 Jahre alt
    aus gesprochen uhu...
    3.786 Beiträge seit 10/2001
    wohow. Hier werden ziemlich krasse Ansichten vertreten.
    Die Verantwortung über Leben oder Tod ist doch nur eine Abwägung dessen, was man für sich und dem Kind gegenüber verantworten kann.

    Was bringt der Lebenswillen und das Streben nach Leben, wenn man als Mutter weiss, dass man sein eigen Fleisch und Blut einer Welt aussetzen muss, die von anfang an nicht kindgerecht ist? Unumstritten bleibt auch, dass die Kindheit prägend für das gesamte Leben bleibt. Was ist verwerflich daran hohe Ansprüche an die Umstände, in denen man ein Kind aufzieht, zu haben? Man stellt sie dann sogar über das sich entwickelnde menschliche Leben, aber es bleibt doch nur der mütterliche Schutzinstinkt.

  29. Nach oben    #29

    30 Jahre alt
    1.371 Beiträge seit 06/2006
    lieber bei einer pflegefamilie ohne leibliche mutter leben, als gar nicht leben.

  30. Nach oben    #30

    37 Jahre alt
    aus Berlin
    695 Beiträge seit 02/2004
    wenns ein emo wird würde er/sie dir jetzt wiedersprechen^^

  31. Nach oben    #31

    aus blafbar bis 5 atü
    304 Beiträge seit 10/2006
    Was ist an nicht-leben schlimm,
    wenn man noch nicht gelebt hat?
    Man ist ja nicht.
    Man ist Nichts.

  32. Nach oben    #32

    30 Jahre alt
    1.371 Beiträge seit 06/2006
    John_Doe, geh sterben...

  33. Nach oben    #33

    34 Jahre alt
    aus Phantasìen
    2.483 Beiträge seit 08/2002
    marsmensch: dann gäbs keinen selbstmord.

    übrigens meine begründung, auch @tequilla, warum ich trotz allem gegen abtreibung bin, solange man menschliches leben an sich für schützenswert hält:

    wenn das kind wirklich nicht leben will, kann es sich ja immer noch umbringen. die tatsache, dass einer lebt, lässt sich revidieren, die tatsache, dass er es nicht mehr tut, nicht.

    mutterinstinkt und hohe ansprüche: sagen wir so, hätten alle deine vorfahren diese ansprüche gehabt, wärest du heute mit sicherheit nicht da. willst du das? wenn nein, wieso gehst du davon aus, dass deine nachfahren das wollen würden?

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